AGB


  • Anwendungsbereich

    1. Die nachstehend angeführten Geschäftsbedingungen finden auf alle Geschäfte der Firma Ing. Karl SCHRUTEK Automatisierungstechnik GmbH, im folgenden kurz >Firma< genannt, Anwendung, soweit nicht ausdrücklich beiderseits unterfertigte schriftliche anderslautende Vereinbarungen getroffen werden
    2. Die gegenständlichen Bedingungen gelten ausschließlich auch dann, wenn der Kontrahent der Firma eigene abweichende Geschäftsbedingungen mitgeteilt oder auf Geschäftspapier aufgedruckt hat
  • Anbote

    1. Anbote der Firma verstehen sich freibleibend und verpflichten nicht zur Lieferung. Für den Umfang der Lieferung ist die schriftliche Auftragsbestätigung der Firma maßgebend oder im Falle eines Angebotes der Firma mit zeitlicher Bindung und fristgemäßer Annahme, das Anbot, sofern keine rechtzeitige Auftragsbestätigung vorliegt. Die bei der Firma einlangenden Bestellungen sind für den Besteller verbindlich und werden durch Absendung der schriftlichen Auftragsbestätigung oder Absendung der bestellten Ware oder der Faktura von der Firma angenommen. Nebenabreden und Änderungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung der Firma
    2. Im Falle des Zurückziehens der Bestellung ist die Firma berechtigt, eine Stornogebühr in Höhe von 20% des Wertes der Bestellung bzw. bei nachweisbar größerem Aufwand die tatsächlich entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen
    3. Die zu dem Anbot gehörigen Unterlagen, wie Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts- und Maßangaben sind nur annähernd maßgebend, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. An Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und anderen Unterlagen behält sich die Firma Eigentums- und Urheberrechte vor; sie dürfen Dritten nur mit der ausdrücklichen, schriftlich erteilten Genehmigung der Firma zugänglich gemacht werden. Bei Nichtbestellung des offerierten Materials sind sämtliche Unterlagen der Firma zurückzustellen
  • Vertragsumfang, Leistung und Prüfung

    1. Gegenstand eines Auftrages kann sein: Ausarbeitung von Organisationskonzepten, Global- und Detailanalysen, Erstellung von Individualprogrammen, Lieferung von Bibliotheks- (Standard-)Programmen, Erwerb von Nutzungsberechtigungen für Softwareprodukte, Erwerb von Werknutzungsbewilligungen, Mitwirkung bei der Inbetriebnahme (Umstellungsunterstützung), Telefonische Beratung, Programmwartung, Erstellung von Programmträgern, Sonstige Dienstleistungen
    2. Die Ausarbeitung individueller Organisationskonzepte und Programme erfolgt nach Art und Umfang der vom Auftraggeber vollständig zur Verfügung gestellten bindenden Informationen, Unterlagen und Hilfsmittel. Dazu zählen auch praxisgerechte Testdaten sowie Testmöglichkeiten in ausreichendem Ausmaß, die der Auftraggeber zeitgerecht in der Normalarbeitszeit und auf seine Kosten zur Verfügung stellt. Wird vom Auftraggeber bereits auf der zum Test zur Verfügung gestellten Anlage im Echtbetrieb gearbeitet, liegt die Verantwortung für die Sicherung der Echtdaten beim Auftraggeber
    3. Grundlage für die Erstellung von Individualprogrammen ist die schriftliche Leistungsbeschreibung, die die Firma gegen Kostenberechnung aufgrund der ihr zur Verfügung gestellten Unterlagen und Informationen ausarbeitet bzw. der Auftraggeber zur Verfügung stellt. Diese Leistungsbeschreibung ist vom Auftraggeber auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen, und mit seinem Zustimmungsvermerk zu versehen. Später auftretende Änderungswünsche können zu gesonderten Termin- und Preisvereinbarungen führen
    4. Individuell erstellte Software bzw. Programmadaptierungen bedürfen für das jeweils betroffene Programmpaket einer Programmabnahme spätestens vier Wochen ab Lieferung durch den Auftraggeber. Diese wird in einem Protokoll vom Auftraggeber bestätigt. (Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit anhand der von der Firma akzeptierten Leistungsbeschreibung mittels der zur Verfügung gestellten Testdaten). Lässt der Auftraggeber den Zeitraum von vier Wochen ohne Programmabnahme verstreichen, so gilt die gelieferte Software mit dem Enddatum des genannten Zeitraumes als abgenommen. Bei Einsatz der Software im Echtbetrieb durch den Auftraggeber gilt die Software jedenfalls als abgenommen
    5. Etwa auftretende Mängel, das sind Abweichungen von der schriftlich vereinbarten Leistungsbeschreibung, sind vom Auftraggeber ausreichend dokumentiert der Firma zu melden, die um raschest mögliche Mängelbehebung bemüht ist
    6. Liegen schriftlich gemeldete, wesentliche Mängel vor, das heißt, dass der Echtbetrieb nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann, so ist nach Mängelbehebung eine neuerliche Aufnahme erforderlich
    7. Bei Bestellung von Bibliotheks-(Standard-)Programmen bestätigt der Auftraggeber mit der Bestellung die Kenntnis des Leistungsumfanges der bestellten Programm
    8. Sollte sich im Zuge der Arbeiten herausstellen, dass die Ausführung des Auftrages gemäß Leistungsbeschreibung tatsächlich oder juristisch unmöglich ist, ist die Firma verpflichtet, dies dem Auftraggeber sofort anzuzeigen. Ändert der Auftraggeber die Leistungsbeschreibung nicht dahingehend bzw. schafft die Voraussetzung, dass eine Ausführung möglich wird, kann die Firma die Ausführung ablehnen. Ist die Unmöglichkeit der Ausführung die Folge eines Versäumnisses des Auftraggebers oder einer nachträglichen Änderung der Leistungsbeschreibung durch den Auftraggeber, ist die Firma berechtigt, vom Auftrag zurückzutreten. Die bis dahin für die Tätigkeit der Firma angelaufenen Kosten und Spesen sowie allfällige Abbaukosten sind vom Auftraggeber zu ersetzen
    9. Ein Versand von Programmträgern, Dokumentationen und Leistungsbeschreibungen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Darüber hinaus vom Auftraggeber gewünschte Schulung und Erklärungen werden gesondert in Rechnung gestellt. Versicherungen erfolgen nur auf Wunsch des Auftraggebers
  • Preise

    1. Alle Preise verstehen sich in Euro ohne Umsatzsteuer. Sie gelten nur für den vorliegenden Auftrag. Die genannten Preise verstehen sich ab Geschäftssitz der Firma
    2. Die Kosten von Programmträgern (z.B. Magnetbänder, Magnetplatten, Floppy Disks, Streamer Tapes, Magnetbandkassetten usw.) sowie allfällige Vertragsgebühren werden gesondert in Rechnung gestellt
    3. Bei Bibliotheks- (Standard)-Programmen gelten die am Tag der Lieferung gültigen Listenpreise. Bei allen anderen Dienstleistungen (Organisationsberatung, Programmierung, Einschulung, Umstellungsunterstützung, telefonische Beratung usw.) wird der Arbeitsaufwand zu den am Tag der Leistungserbringung gültigen Sätzen verrechnet. Abweichungen von einem dem Vertragspreis zugrundeliegenden Zeitaufwand, der nicht von der Firma zu vertreten ist, wird nach tatsächlichem Anfall berechnet
    4. Die Kosten für Fahrt-, Tag- und Nächtigungsgelder werden dem Auftraggeber gesondert nach den jeweils gültigen Sätzen in Rechnung gestellt. Wegzeiten gelten als Arbeitszeit
    5. Die Preise für Hardware bzw. sonstiges Material sind Warennettopreise, frachtfrei österreichischer Empfangsstation, auf welche Zuschläge auf Grund der Preisgleitung, der Edelmetallnotierungen, sowie der Mehrwertsteuer berechnet werden müssen. Sollten bis zum Tage der Lieferung und Leistung Verteuerungen in den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Rohmaterialien, Betriebsstoffe, Arbeitslöhnen, usw. eintreten, so steht der Firma das Recht zu, die Preise entsprechend zu erhöhen
    6. Bei Importware ist die Firma berechtigt bei Änderung des Währungskurses zum Herkunftsland die aliquote Erhöhung, die sich nach dem Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrages ergeben hatte, auf den Preis aufzuschlagen. Dem Kunden steht das Recht auf Abänderung des Preises wegen Kursschwankungen nicht zu
  • Zahlungsbedingungen

    1. Die Zahlungsbedingungen sind in der Auftragsbestätigung festgelegt. Mangels besonderer Vereinbarung ist die Zahlung ohne jedem Abzug zu leisten
    2. Bei Aufträgen ,die mehrere Einheiten (z.B. Programme und/oder Schulungen, Realisierungen in Teilschritten) umfassen, ist die Firma berechtigt, nach Lieferung jeder einzelnen Einheit oder Leistung, Rechnung zu legen
    3. Die Einhaltung der vereinbarten Zahlungstermine bildet eine wesentliche Bedingung für die Durchführung durch die Firma. Die Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlung, berechtigen die Firma, die laufenden Arbeiten einzustellen und vom Vertrag zurückzutreten. Alle damit verbundenen Kosten sowie der Gewinnentgang sind vom Auftraggeber zu tragen. Sofern als Voraussetzung für einzelne Zahlungen bestimmte Leistungen, wie zum Beispiel die Inbetriebnahme einer Anlage , oder die Abnahme der Anlage durch den Auftraggeber, vereinbart wurde und diese Termine ohne Verschulden der Firma verschoben werden , muss die Zahlung zu jenem Termin erfolgen , an dem die betreffende Leistung vereinbart wurde
    4. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen im banküblichen Ausmaß verrechnet. Im Falle der Notwendigkeit der Inanspruchnahme von Bankkrediten kann die Firma die bezughabende höhere Verzinsung samt anfallender Spesen verrechnen
    5. Alle Zahlungen des Kontrahenten werden ungeachtet einer allfälligen anderslautenden Widmung zuerst für die Abdeckung der offenen Zinsen, sodann der Spesen und letztlich der offenen Fakturenbeträge verwendet, wobei bei den Fakturen immer die jeweils älteste vorweggetilgt wird
    6. Im bargeldlosen Zahlungsverkehr gilt als Zahlungstag das Datum der Gutschrift auf dem Firmenkonto
    7. Eventuell festgestellte Mängel haben keinen Einfluss auf den festgelegten Fälligkeitszeitpunkt. Solche Mängel werden im Rahmen der Gewährleistungsverpflichtung der Firma behoben
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